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Wie wir messen

Was augenmerk misst, wie ein Lauf abläuft und was wir nicht behaupten.

augenmerk misst, ob und wie eine Marke in den Antworten von KI-Systemen vorkommt: ChatGPT, Claude, Gemini, Grok, Perplexity und Googles Antwortbox. Jede Zahl in der Anwendung entsteht aus gespeicherten Antworten, und jede Aussage über eine Marke ist bis zur Textstelle in der Originalantwort belegt. Diese Dokumentation erklärt, wie das geschieht.

Was wir messen

Wie ein Lauf abläuft

Ein Lauf ist eine vollständige Messung eines Projekts. Er hat sechs Schritte, in dieser Reihenfolge.

  1. Der Satz vor jeder Frage. Jede Frage bekommt denselben vorangestellten Satz, der die Rolle festlegt, aus der die KI antwortet, mit Region und Sprache des Projekts. Er beeinflusst, welche Marken überhaupt genannt werden, und bleibt deshalb über alle Läufe gleich. Sein Wortlaut steht in der Anwendung unter „Wie wir messen“.
  2. Die Fragen. Jede aktive Frage wird in jedem Kanal einmal gestellt. Welche Fragen zur Präsenz zählen und welche nicht, steht unter Fragen.
  3. Die Kanäle. Zehn Systeme, in drei Kanalarten: Modellwissen, Live-Suche, Antwortbox. Jede Antwort wird vollständig gespeichert, mit Modell, Kanal, Zeitpunkt, Quellenliste und, wo das System sie preisgibt, den Suchanfragen, die es gestellt hat.
  4. Der Richter. Ein zweites Modell liest aus jeder Antwort heraus, welche Marken genannt werden, an welcher Stelle, mit welchem Urteil und mit welcher Quelle. Der Richter urteilt nicht frei, er zieht Textstellen heraus.
  5. Die Belegprüfung. Jede Textstelle wird zeichengenau gegen die gespeicherte Antwort geprüft. Was sich dort nicht findet, wird verworfen, nicht abgeschwächt.
  6. Die Auswertung. Aus den geprüften Nennungen entstehen Präsenz, Position, Quellenbild, Themen und Befunde. Dazu kommt mit jedem Lauf der Domainbefund der eigenen Website.

Die Rohantwort wird gespeichert, bevor sie bewertet wird, und nie verändert. Sie lässt sich nicht wiederholen: Dieselbe Frage liefert morgen eine andere Antwort. Bessere Regeln oder ein neuer Wettbewerber lassen sich deshalb rückwirkend auf alle gespeicherten Antworten anwenden, ohne neue Messung.

Läufe und Bewegung

Eine einzelne Messung ist eine Stichprobe. Dieselbe Frage bekommt an zwei Tagen zwei verschiedene Antworten, und eine Marke kann zwischen zwei Läufen um zehn oder zwanzig Prozentpunkte schwanken, ohne dass sich etwas geändert hat. augenmerk weist deshalb zu jedem Projekt eine Schwankungsbreite aus und meldet eine Bewegung erst, wenn sie darüber liegt. Wie sie berechnet wird, steht unter Schwankungsbreite und Läufe.

Was wir nicht behaupten

Was Google selbst sagt

Google hat im Mai 2026 einen Leitfaden zur Optimierung für generative KI-Funktionen veröffentlicht. Er sagt, was für Googles eigene KI-Funktionen nicht nötig ist: keine KI-Dateien wie llms.txt, kein Zerlegen von Seiten in kleine Abschnitte, kein Umschreiben für KI, keine besonderen Auszeichnungen. Was zählt, ist das Übliche: indexierbare, nützliche Inhalte, technische Grundlagen, echte statt gekaufter Erwähnungen. augenmerk empfiehlt nichts davon, was Google für unnötig erklärt, und misst genau das, was Google offenlässt: was die anderen Systeme sagen.

Seit Juni 2026 zeigt die Search Console außerdem einen eigenen Bericht zu Impressionen in AI Overviews und AI Mode, je Seite. Das ist die einzige Zahl zur KI-Sichtbarkeit, die von einem KI-Anbieter selbst stammt, und sie gilt nur für Google. Werkzeugen wie augenmerk stellt Google diesen Bericht noch nicht bereit (Stand September 2026); die übrigen Search-Console-Daten — Impressionen, Klicks, Suchanfragen je Seite — lesen wir bereits, wenn Sie Ihre Property verbinden. Sobald Google die KI-Impressionen freigibt, stehen sie in der Lückensicht neben unserer Messung.

Wo die Daten liegen

augenmerk wird in Hamburg entwickelt und betrieben. Die Daten liegen in Frankfurt. Die KI-Systeme selbst werden über die Schnittstellen ihrer Anbieter befragt; dorthin gehen die Fragen, nicht die Daten der Kunden.

Stand: 2026-09-16